Im Dezember letzten Jahres stellte Twitter seinen neuen Unternehmensseiten vor. Nun berichtet AdAge, dass Twitter zum 1. Februar diese Unternehmerseiten auch für weitere Firmen zugänglich machen will. Allerdings wird diese Zugangsberechtigung auch mit satten 25.000 amerikanischen Dollar bezahlt.
Bis jetzt durften Unternehmen wie American Express, Best Buy, Bing, Chevrolet, Coca Cola, Dell, Disney und etwa 20 andere Konzerne diese Unternehmerseiten für sich nutzen. Dies soll sich jetzt ändern. Es wurden dieses Jahr umfangreiche “Einladungen” verschickt, welche finanzstarken Unternehmen anbietet für jährlich 25.000 US-Dollar Twitter als Werbemedium nutzbar machen zu dürfen. Außerhalb dieses exklusiven Kreises bleibt die Nutzung dieser Marketing Plattform aber den verbleibenden Unternehmen versagt.
Denn es ist nicht zu erwarten, dass Twitter für weniger Geld die Nutzung seiner Ressourcen möglich machen wird. Schließlich würden sich die bisherigen Investoren doch recht hinters Licht geführt sehen, wenn die gleiche Leistung nun für weniger Geld zugängig wird, immerhin verpflichteten sich die 21 Firmen dazu, etwa 2 Millionen US-Dollar für Werbung an Twitter abzutreten.
Den Unternehmen wird gestattet, auf ihren eigenen Profilseiten ihre Header und ihre Logos zu veröffentlichen, inklusive marktrelevanten Informationen. Ebenso können Bilder und Banner und Tweets oben in der Timeline angebracht werden. Somit werden diese Tweets, wenn sie etwa Videos oder Bildmaterial enthalten, ohne einen Klick für den Besucher automatisch aufgeklappt und zugängig. Ein Vorteil der besonders auf unerfahrene Besucher abzielt.
Dies alleine rechtfertigt aber nicht den hohen Preis, denn was fehlt ist die Interaktion mit dem Nutzer und damit mit dem potentiellen Kunden. Verständlicher wird es wenn man sich mit Business Insidern unterhält. Dieser lassen durchblicken, dass sich so manche Feature dahingehend ändern soll. Das Branchenmagazin erläutert, dass es möglich sein soll Plattformen mit iFrame-Umgebung zu integrieren und somit etwa Spiele oder Online-Shops einzupflegen. Es lässt sich der Eindruck an Facebook erinnert zu werden nicht ganz vermeiden. Aber es soll dabei helfen die Verweildauer des Benutzers und die Interaktion mit diesem zu erhöhen.
Ob sich dies wirklich alles durchsetzt oder gar verwirklicht lässt sich schwer abschätzen, denn immerhin können Firmen bei Facebook große Fanmassen mobilisieren und das kostenlos.







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